Eigentlich sollte nach der 10. Werkschau Schluss sein. Doch das Interesse, der Elan und die Begeisterung für die Aktfotografie waren stärker. So ging die erfolgreiche Ausstellung in ihre 11. Runde. Erneut zeigten zahlreiche Fotografen und eine Fotografin ihre Arbeiten. Die Bandbreite reichte von liebevollen und romantischen Aufnahmen über klassische Aktporträts bis hin zu experimentelleren und deutlich extremeren Arbeiten. Auch unterschiedliche Altersgruppen der Models waren vertreten.

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Peter Heibel und Jan Joshi Gießmann– Aktfotografie aus Leidenschaft

Vom Kunstverein Treptow und Fotoklub Köpenick. nahmen Peter  und Jan teil.

Beide sind leidenschaftliche Fotografen. Neben Jazz- und Porträtfotografie gehört die Aktfotografie zu ihren besonderen fotografischen Interessen. Die Werkschau bot ihnen deshalb eine gute Gelegenheit, eigene Arbeiten zu zeigen und gleichzeitig mit anderen Fotografen, Models und Besuchern ins Gespräch zu kommen. Jeder von beiden präsentierte zehn Schwarz-Weiß-Fotografien. Da die eigene Stellwand nicht transportiert werden konnte, wurden die insgesamt 20 Bilder kurzerhand an gespannten Drähten präsentiert. Eine einfache, aber durchaus interessante Lösung. Besonders wichtig waren die Gespräche mit den Besuchern. Die ausgestellten Fotografien boten viele Anknüpfungspunkte und führten zu einem offenen Austausch über Motive, Bildgestaltung und die unterschiedlichen Möglichkeiten der Aktfotografie.

Ausstellung und Fotoshooting gehören zusammen

Die Werkschau ist nicht nur ein Ort für fertige Fotografien. Auf der Bühne fanden wieder die beliebten Fotoshootings statt. Fotografen konnten mit einem Fotopass direkt fotografieren und dabei neue Kontakte zu Models und anderen Fotografen knüpfen.

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Auch Peter und Jan nutzten diese Gelegenheit intensiv. Peter hat dabei nach eigener Aussage so viele interessante Aufnahmen gemacht, dass er vermutlich noch drei Monate mit der Nachbereitung beschäftigt sein wird. Wir dürfen also gespannt sein, welche neuen Fotografien daraus entstehen. Wer seine fotografische Arbeit verfolgt, kann auf Instagram bereits in kurzen Abständen neue Aktaufnahmen entdecken.

Austausch, Inspiration und neue Ideen

Genau darin liegt für uns der besondere Wert dieser Werkschau: Hier werden nicht nur Bilder ausgestellt – hier wird fotografiert, diskutiert und voneinander gelernt. Für Peter und Jan war die Teilnahme deshalb eine wertvolle Gelegenheit, ihre eigenen Arbeiten zu präsentieren, Erfahrungen auszutauschen und neue Ideen für zukünftige fotografische Projekte mitzunehmen. Die Aktfotografie verlangt dabei von allen Beteiligten viel Vertrauen und Aufmerksamkeit. Der Fotograf muss Licht, Perspektive, Körperhaltung und Ausdruck im richtigen Moment zusammenbringen. Und auch für die Models ist das Posieren vor der Kamera eine anspruchsvolle Aufgabe.

Unser Dank gilt deshalb auch den Models, die mit Professionalität und Offenheit zum Gelingen der Werkschau beitragen – einige von ihnen bereits seit vielen Jahren.

Ein gelungener Austausch

Die positive Resonanz der Besucher zeigte, dass die 11. Werkschau für Aktfotografie erneut ein gelungenes Forum für diese besondere Form der Fotografie war. Ein besonderer Dank gilt dem Theater am Park, das der Werkschau seit vielen Jahren Räumlichkeiten zur Verfügung stellt und damit der Kunst und Erotik eine Plattform in Berlin bietet. Für den Kunstverein Treptow und den Fotoklub Köpenick war die Teilnahme von Peter und Jan auch eine schöne Gelegenheit,  fotografische Arbeit über die eigenen Vereinsgrenzen hinaus sichtbar zu machen. Wir freuen uns auf die nächsten fotografischen Begegnungen – und vielleicht schon auf die 12. Werkschau.

Danke an Dietmar Schürtz und alle Beteiligten für die Organisation und die Einladung!