Einstieg Workshop

Georgia und ich waren gespannt, wie viele unserer Einladung folgen würden. Gegen 16 Uhr öffnete sich die Tür – und plötzlich strömten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer herein. Schnell wurde klar: Die vorbereiteten Tische reichten nicht aus. Was für eine schöne Überraschung! Die Freude war groß, und wir starteten direkt.

Zum Einstieg gab es eine kurze Vorstellungsrunde: Name und die letzte eigene Zeichen- oder Malaktivität. Damit war sofort eine persönliche Verbindung da – und die Hemmschwelle sank spürbar.

Zeichnen ohne Druck – einfach anfangen

Der Workshop stand ganz im Zeichen des Ausprobierens. Viele Übungen erinnerten bewusst an Kunstschul-Situationen: weg vom Perfektionsanspruch, hin zum unmittelbaren Sehen und Zeichnen.

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Die ersten Warm-ups brachten Bewegung in Hand und Kopf:

  • Zeichnen mit durchgehender Linie
  • Sehr schnelle Porträtskizzen voneinander
  • Zeichnen mit der ungewohnten (nicht dominanten) Hand
  • Zeichnen mit Materialien oder Werkzeugen, die man sonst nicht nutzt

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(Mit KI generiert)

Danach ging es stärker in die Beobachtung:

  • Details studieren (z. B. Ohr, Nase, Brille)
  • Gegenseitiges Zeichnen in kurzen Posen von 5 bis 10 Minuten

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Besonders spannend war zu sehen, wie unterschiedlich die Ergebnisse ausfielen – trotz gleicher Aufgabenstellung.

Viele Bilder in kurzer Zeit

Innerhalb von nur drei Stunden entstanden erstaunlich viele Arbeiten. Genau das war auch ein Ziel: die Verbindung zwischen Gehirn, Auge und Hand zu stärken und den Mut zu entwickeln, einfach loszulegen.

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Viele Teilnehmende stellten fest:

  • Perfektion ist nicht nötig, um gute Ergebnisse zu erzielen
  • Schnelligkeit fördert Lockerheit und Ausdruck
  • Neue Techniken öffnen neue Wege

Schöne Momente mit der Kamera festgehalten

Fotograf Peter Heibel

Fazit: Lust auf mehr

Am Ende waren sich alle einig: Es hat Spaß gemacht, neue Techniken auszuprobieren, Hemmungen abzubauen und gemeinsam kreativ zu sein. Viele möchten weitermachen.

Deshalb ist geplant, dieses Format künftig einmal im Monat anzubieten.

Ein besonderer Dank gilt Georgia Hatton für die hervorragende Vorbereitung des Workshops. Mit viel Geduld erklärte und demonstrierte sie die Übungen und schaffte eine offene, motivierende Atmosphäre, in der sich alle Teilnehmenden gut aufgehoben fühlten.

Der Kunstverein Treptow ist weiterhin auf der Suche nach neuen Formaten und freut sich über alle Interessierten, die mitmachen möchten.

Ein besonderer Dank geht an Peter Heibel, der einige Momente mit seiner Kamera festgehalten hat, sowie an Hugo, der Meter für Meter Material für unseren Jahresfilm aufgenommen hat.

Ein weiterer Dank geht an Sina Schmiester, Vorstand Nette Neue Welt e.V., für ihre Unterstützung: Die vier von ihr gesponserten Holz-Gelenkpuppen kamen an diesem Nachmittag zum ersten Mal zum Einsatz und bereicherten die Übungen ebenso wie die ebenfalls gespendeten Bleistifte. 

EH., 17.02.2026

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