Im Seniorenmalkurs hat uns Solve Schicke eine spannende Mischtechnik gezeigt, die sofort Lust aufs Ausprobieren macht: Landschaften werden mit Aquarell gemalt, während der Nebel mit Pastell entsteht. Dadurch bekommen die Bilder eine besondere Tiefe und eine fast greifbare Atmosphäre – weich, geheimnisvoll und gleichzeitig farbintensiv.

Berglandschaft im Morgennebel

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Im ersten Bild öffnet sich der Blick in eine weite Berglandschaft. Mehrere Gebirgsschichten liegen hintereinander und werden nach hinten hin immer heller und diffuser – ein klassischer Tiefeneffekt, der hier besonders gut gelingt. Der dunkle Vordergrund mit Wald bildet einen starken Kontrast zum zarten Nebel, der wie ein Schleier über den Tälern liegt. Ein warmer Lichtstreifen bringt zusätzlich Spannung ins Bild.

Gerade hier zeigt sich die Stärke der Technik: Während das Aquarell für transparente Farbverläufe sorgt, gibt das Pastell dem Nebel eine samtige, fast körperhafte Struktur.

Nebel im Wald

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Das zweite Bild wirkt intimer und poetischer. Nebelschwaden ziehen durch eine Baumlandschaft, einzelne Tannen treten aus dem Dunst hervor, andere verschwinden wieder darin. Die gelben Lichtflecken im Vordergrund setzen lebendige Akzente und lockern die kühlen Blau- und Grüntöne auf. Besonders schön ist das Wechselspiel zwischen klar gemalten Baumformen und den weichen Nebelzonen.

Die Technik – warum sie so gut funktioniert

Der entscheidende Trick liegt im Materialkontrast:

  • Aquarell → transparent, fließend, farbintensiv
  • Pastell → weich, deckend, strukturreich

Der Nebel wirkt dadurch nicht nur heller, sondern auch fühlbar anders als die Landschaft. Genau dieser Unterschied macht die Bilder so lebendig.

Tipps

  • Nebel immer zum Schluss mit Pastell auftragen.
  • Weniger ist mehr: lieber vorsichtig aufbauen als zu viel auf einmal.
  • Mit dem Finger oder einem weichen Tuch sanft verwischen – so entstehen natürliche Übergänge.
  • Helle Stellen vorher im Aquarell bewusst freilassen.

Diese Mischtechnik ist wunderbar geeignet, um Atmosphäre zu gestalten – von Morgennebel bis mystischer Waldstimmung. Und das Beste: Sie funktioniert sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Maler erstaunlich gut.

Vielleicht bekommt ja der eine oder die andere Lust, selbst einmal mit Nebel zu experimentieren.

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